
Claudia Martin, Kantonsrätin SVP, Geschäftsleitungsmitglied HEV Kanton St.Gallen | 
Barbara Dürr, Kantonsrätin Die Mitte, Geschäftsleitungsmitglied HEV Kanton St.Gallen |
Als Haus- und Grundeigentümerinnen und -Eigentümer denken wir langfristig. Wir investieren nicht nur in Gebäude, sondern in Standorte, Lebensqualität und Werterhalt. Ein zentraler Punkt ist die Erreichbarkeit. Genau aus dieser Perspektive lohnt sich ein genauer Blick auf die Abstimmung zu WILWEST vom 8. März 2026. Zentren vom Verkehr entlasten Die Verkehrssituation in und rund um Wil ist kaum mehr tragbar. WILWEST bietet eine nachhaltige Lösung. Denn mit der Vorlage ist der neue Autobahnzubringer verbunden, der den Verkehr endlich dort führt, wo er hingehört: auf die übergeordneten Strassen. Das entlastet Wohnquartiere, reduziert Durchgangsverkehr und erhöht die Sicherheit. Für Hauseigentümer bedeutet das weniger Lärm, weniger Belastung und langfristig attraktivere Wohnlagen. Gleichzeitig verbessert der Anschluss die Anbindung der ganzen Region: für den Arbeitsweg, für Dienstleistungen, für Handwerk und Versorgung. Eine gute Erreichbarkeit ist kein Luxus, sondern ein entscheidender Standortfaktor. Sie schützt Immobilienwerte und stärkt die regionale Entwicklung. Bund finanziert Autobahnanschluss Wichtig ist: Der Bund finanziert und baut den Autobahnzubringer nur mit WILWEST. Zudem verbessert das Projekt die Mobilität ganzheitlich und berücksichtigt Auto, Bus, Bahn und Veloverkehr. Wird WILWEST abgelehnt, fällt das gesamte Verkehrskonzept zurück auf Feld 1 – mit all seinen bekannten Problemen. Ein Nein löst kein Verkehrsproblem, sondern verschärft es. Die Ostschweiz darf nicht abgehängt werden. Wirtschaft, Wohnen und Infrastruktur müssen auch jenseits des Grossraums Zürich weiterentwickelt werden. Oder anders gesagt: Die Schweiz endet nicht nach Winterthur. Der Hauseigentümerverband des Kantons St.Gallen beschloss daher eine Ja-Parole zu WILWEST – aus Verantwortung für unsere Wohnstandorte, unsere Immobilienwerte und die Zukunft unserer Region. | Zwischen Rheineck und Meggenhus fehlt über eine Strecke von rund elf Kilometern ein Autobahnanschluss. Der Verkehr von und zur Bodenseeregion wird durch Wohngebiete und Ortszentren geführt. Bahnübergänge unterbrechen den Verkehrsfluss zusätzlich. Staut sich der Verkehr auf der Autobahn Richtung Stadt St.Gallen, sind weitere Gemeinden mit Ausweichverkehr belastet. Das beeinträchtigt die Lebensqualität der Bevölkerung und erschwert die Weiterentwicklung der betroffenen Gemeinden. Gesamtlösung für den Verkehr Um eine Entflechtung des Verkehrs zu erzielen, braucht es eine Gesamtlösung. Mit dem Bau des Autobahnanschlusses Witen und der neuen Kantonsstrasse zum See wird der Verkehr neu geordnet. Der motorisierte und öffentliche Verkehr sowie der Fuss- und Veloverkehr werden besser aufeinander abgestimmt. Der Durchgangsverkehr wird gezielt an den Siedlungsrand verlagert. Dadurch werden die Quartiere ruhiger, die Schulwege sicherer und die Ortszentren attraktiver. Finanzierung durch Bund und Strassenfonds Die Finanzierung erfolgt über Bundesgelder aus dem Agglomerationsprogramm sowie über den kantonalen Strassenfonds. Die betroffenen Gemeinden Goldach, Rorschach und Rorschacherberg haben einer finanziellen Beteiligung bereits zugestimmt. Mit einem Ja zu diesem Projekt verbessert sich die Erreichbarkeit der Gemeinden am See. Das lokale Gewerbe profitiert von einer guten Verkehrsanbindung und bleibt der Region erhalten. Der Verkehr wird entflechtet, und die Quartiere sowie Ortszentren gewinnen an Lebensqualität. |